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Das Geschäft mit den Auslandstieren boomt

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Auslandstierschutz ist eine schöne Sache, wenn der Schutz der Tiere wirklich im Ausland stattfindet, da wo er sinnvoll ist.

 

Was ist so schlimm daran Tiere aus dem Ausland nach Deutschland zu bringen?

Nichts, wenn es in einem kleinen überschaubaren Rahmen geschehen würde.

Mitunter gewinnt man jedoch den Eindruck, die deutschen Tierretter hätten sich dazu entschieden alle Tötungsstationen der südlichen und östlichen Länder zu leeren und die Tiere hierher zu bringen. Täglich werden die Tierschutzverteiler mit einer Flut von Notrufen aus unzähligen Ländern überflutet. Man kann den Eindruck bekommen, statt weniger Notrufen werden es stetig mehr.


Müsste die Zahl der Auslandstiere nicht irgendwann weniger werden, wenn ständig Kastrationsaktionen, teilweise mit Mitteln der EU finanziert, stattfinden, und immer neue Transporte aus den südlichen Ländern in unser Land kommen? Nach all den Jahren müsste es doch so sein, oder? Nein, scheinbar nicht.
Ein Schelm der dabei böses denkt, aber es gibt schon Menschen, die behaupten es würden im Ausland Tiere speziell dafür gezüchtet, damit der Nachschub immer da ist.

Es gibt sogar Berichte, dass Hunde aus der Tschechei  nach Spanien importiert werden sollten, der Transport wurde gestoppt.

http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/419465/index.do

War das ein Einzelfall? Wird so dafür gesorgt, dass die Zahl der Tiere im Süden nicht weniger wird? Man kann hier nur mutmaßen.

Mitunter hat man den Eindruck, dass die Auslandshunde in Deutschland bereits das ganze Land überflutet haben. Nur noch selten sieht man einen deutschen Hund.

Vielleicht hört es sich so an als hätte ich etwas gegen ausländische Tiere?
Nein absolut nicht. Was ich aber sehr schlimm finde, wenn durch die hohe Anzahl der eingeführten Tiere die Tierschutztiere in Deutschland

-weniger Vermittlungschancen haben

-länger in Tierheimen sitzen

-Tierheime entstehen die die Tiere in Deutschland nicht artgerecht halten können

-Tiere die in den Tierheimen langfristig leiden müssen und damit Qualen ausgesetzt
werden

-Tierheimtiere eingeschläfert werden, damit andere Tiere ihren Platz einnehmen
können. Oft genug Hunde aus dem Süden.

Es kann nicht sein, dass deutsche Tiere leiden müssen damit immer mehr Auslandstiere eingeführt werden können. Der Gesetzgeber hat hier bisher keinen Riegel vorgeschoben,

scheint es auch nicht zu wollen.

Die EU Verordnung 998/2003 in Verbindung mit der RL  92/65EWG des Rates vom 13.Juli 1992  wird in Deutschland nicht umgesetzt.

Was könnten hierfür mutmaßlich die Gründe sein?

-         Desinteresse solange die Kosten nicht auf den Staat zukommen

-         Ignoranz, denn Tierschutz scheint den Staat nicht wirklich zu interessieren

-         Nachschub für Tierversuche, denn auch ausländische Tiere dürfen für den Tierversuch verwendet werden

-         Reach, denn für die EU Chemikalienrichtlinie werden in den nächsten Jahren bis zu 45.000.000 Tiere ihr Leben lassen, bei Giftigkeitstests der grausamsten Art.

http://www.katzenschutzverein-emmerich.de/IZT.htm

Das deutsche Volk wurde jahrelang in dem Glauben gelassen, dass für Tierversuche nur

Tiere verwendet werden dürften, die speziell dafür gezüchtet wurden.

Das ist falsch. Das deutsche Tierschutzgesetz spricht hier eine klare Sprache.

Für Tierversuche wurden und werden verwendet

Streunerkatzen

Hauskatzen

Freigängerkatzen

http://bibd.uni-giessen.de/ghtm/2002/uni/d020045.htm

Gezüchtete Katzen teilweise bis zu 17 x voroperiert

http://www.harlan-schliessen.de/harlan/doku.html

Gestohlene Katzen

http://www.vgt.at/publikationen/newsletter/20040806Newsletter.php#02

Hunde von der Straße gestohlen

http://www.the-underdog.de/tierversuche.html

Gezüchtete Hunde

In den USA werden Tierversuche an Tierheimtieren, die dort bereits nach wenigen Tagen abgeholt werden dürfen, gemacht. Da dort offiziell Tierversuche an Tieren verschiedener Rassen gemacht werden, und man dort nicht darauf pocht das nur speziell gezüchtete Tiere verwendet werden. http://www.nal.usda.gov/awic/legislat/cat1.htm, ist es unrealistisch zu glauben, dass dies in Deutschland nicht der Fall ist.

Bei Anfragen wird man doch aber immer damit beruhigt, dass nur speziell gezüchtete Tiere in Deutschland verwendet werden dürfen. Das sind Lügen um die Bevölkerung ruhig zu halten.

So heißt es in im Tierschutzgesetzt § 9:
7. Wirbeltiere, mit Ausnahme der Pferde, Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen, Hühner, Tauben, Puten, Enten, Gänse und
Fische, dürfen für Tierversuche nur verwendet werden, wenn sie für einen solchen Zweck gezüchtet worden sind. Die zuständige Behörde kann, soweit es mit dem Schutz der Tiere vereinbar ist, Ausnahmen hiervon zulassen, wenn für
Versuchszwecke gezüchtete Tiere der betreffenden Art
nicht zur Verfügung stehen oder der Zweck des Tierversuchs
die Verwendung von Tieren anderer Herkunft erforderlich macht.

Es wird ja auch behauptet, " Es werden keine Tiere aus dem Ausland in den Tierversuch verbracht."

§ 11a
(4) Wer Wirbeltiere zur Verwendung als Versuchstiere oder zu den in § 6 Abs.1 Satz 2 Nr. 4, § 10 Abs.1 oder § 10a genannten Zwecken oder Wirbeltiere nach § 4 Abs. 3 zu dem dort genannten Zweck aus Drittländern einführen will, bedarf der Genehmigung durch die zuständige Behörde. Die Genehmigung ist zu erteilen, wenn nachgewiesen wird, dass die Voraussetzungen des § 9 Abs. 2 Nr. 7 erfüllt sind.

Interessant ist in dieser Hinsicht auch ein Blick in die Verwaltungsvorschriften zum Tierschutzgesetz. Dort wird zu der Ausnahmeregelung in § 9.2 noch folgendes ausgeführt:

9.2.1.3.2 Ausnahmen nach § 9 Abs. 2 Nr. 7 Satz 2 dürfen für kranke Tiere (§ 3 Nr. 2) nur zugelassen werden, wenn diese Tiere unmittelbar, insbesondere ohne Einschaltung eines Tierhändlers, vom Verfügungsberechtigten mit dessen schriftlichem Einverständnis zur Verwendung als Versuchstiere an die Tierversuchseinrichtung abgegeben werden und die Notwendigkeit der Verwendung solcher Tiere für ein genehmigtes Versuchsvorhaben begründet worden ist.

Quelle: http://zergportal.de/pdf/TierSchG_verwaltungsvorschrift.pdf

Wie viele Auslandstiere verschwinden unmittelbar nachdem sie in Deutschland eingeführt wurden auf nimmer wieder sehen?!

Uns sind Fälle bekannt, wo unter Tierschutzkollegen ganz offen darüber geredet wird, dass Herr X und Frau Y Tiere aus dem Ausland direkt in den Tierversuch verbringen, oft sogar mit Wissen von Leitern anderer Dachorganisationen, die dies hinnehmen.

Wer ein solches Wissen hat und nichts dagegen unternimmt, ist in meine Augen kein Tierschützer. Er ist Mitwisser und macht sich genauso schuldig.

Warum ist es so schwer etwas gegen die Täter zu unternehmen?

Um es vorweg zu nehmen, wir haben es versucht! Wieder und wieder.

Wir können auch hier nur mutmaßen, dass Tierversuche nun mal von der Regierung gewollt sind und man darum diese Machenschaften zulässt.

Wenn man bedenkt, dass die Regierung selbst Tierversuchszentren unterhält, wenn man bedenkt, dass die Bundeswehr grausamste Tierversuche macht, wen wundert es dann noch.

http://www.tierrechte.de/p200060001001x1017.html

Mehr Informationen findet man hierzu in dem Buch

Das Tierbuch
Eva Kroth
ueberarbeitete Ausgabe: 2000
Seite 268 - 273

Wann ist Misstrauen angebracht?
Wenn Organisationen Tiere, regelmäßig und permanent auf Vorrat holen, ohne dafür Endplätze vorweisen zu können.
Man könnte es auch so ausdrücken, wenn ein hoher Bedarf an Tieren besteht.

Es gibt auch die Kehrseite der Medaille.
Tierschützer die immer mehr Tiere aus dem Ausland nehmen und schließlich nicht mehr weiterkönnen und  bei denen die Tiere beschlagnahmt werden.

http://forum.cbanimals.org/index.php?topic=4094.15;wap2

Tiere kommen nach Deutschland ohne Einhaltung der Bestimmungen

Verstoß gegen die EU Verordnung 998/2003 in Verbindung mit der RL 92/65EWG des Rates vom 13.Juli 1992, nach der lediglich 5 Tiere zu privaten Zwecken aus EU Ländern ausgeführt werden dürfen, die nicht an  Dritte gegen Entgelt  weitergegeben werden dürfen.
Verstoß gegen das Tierseuchengesetz
Verstoß gegen das Tierschutzgesetz
Unstimmigkeiten mit den Impfpässen

Verstöße gegen die Transportverordnung

Kann man mit Auslandstieren Geld machen?

Das wird immer vehement abgestritten.

Ich beweise Ihnen das Gegenteil.

Gehen wir von einem Tierheim aus, dass monatlich 100 Tiere aus dem Ausland holt.

Utopie denken Sie? Nein, das gibt es.

Bei einem Transport von 100 Tieren, die möglicherweise sogar bereits geimpft im Ausland kostenlos abgegeben werden,  abzüglich Transportkosten, und einem Vermittlungspreis/ Patenschaftsvermittlung gegen „zwangsweise Spende" durchschnittlich von 200 €, kann auch wesentlich teurer sein, kommt man auf einen Erlös von jährlich 240.000 €. Da kann man doch schon davon reden, das sich das lohnt, oder? Vielfach werden die Transportkosten auch noch durch die Spenden gutgläubiger, tierlieber Menschen finanziert.

Wenn man bedenkt, dass es sogenannte Tierschützer gibt, die von sich behaupten, 3000 Tiere im Jahr gerettet zu haben, kommt man auf eine Summe von 660.000 € jährlich. Wenn man weiter darüber nachdenkt, das sogenannte Tierschützer ohne Verein, nach Abzug der Benzinkosten, gesetzt dem Fall es gibt sofort Endplätze, keinerlei weitere Kosten haben, ist auch dort der Reinerlös nicht zu verachten.

Mittlerweile gibt es Arbeitslose, die alle paar Wochen eine Tour in den Süden machen um dort auf Auftrag für ein paar hundert Euro Tiere abzuholen. Auch diese nehmen Teil an dem großen Geschäft, an dem man gut verdienen kann.

Wenn man dann noch über die nachdenken möchte, die quasi als Mischkalkulation noch Tiere in den Tierversuch bringen  und da pro Tier 300-400€ bekommen, stellt sich die Frage nicht mehr, ob mit Auslandstieren Geld zu machen ist.

Aber was ist mit den Tierschützern, die kranke, verletzte Tiere, oder Einzeltiere retten?

Das sind die, die meine Hochachtung haben, denn sie handeln aus Tierliebe, weil sie helfen wollen, weil sie das Elend der Tiere nicht ertragen können. Sie zahlen oft noch drauf, da gibt es keinen Gewinn nur Hilfe für die Tiere.

Das in vielen südlichen Ländern Tiere nichts wert sind, das man sie absolut verachtend behandelt, sie quält, sie tötet, ist überhaupt keine Frage. Aber warum müssen wir sie alle in unser Land holen?

Nach all den Jahren in denen die Massenimporte nun schon laufen, hätte man vielleicht auch

alternative Lösungen finden können, oder?

Denn die meisten Tierschützer im deutschen Tierschutz haben es nicht leicht die in Deutschland aufgenommenen Tiere schnell und gut zu vermitteln, das braucht seine Zeit. Wenn jemand immer Platz für neue Tiere hat und scheinbar routiniert Tiere an den Mann bringt, ist das schon ein Warnhinweis und man sollte sich die Sache mal näher ansehen.

Was auch merkwürdig ist, ist, dass diese Tiere oft nur mit Patenschaftsverträgen vermittelt werden, man dennoch einen hohen Preis für das Tier zahlen muss, der als Spende deklariert wird, diese Tiere lebenslang im Besitz des Tierheims bleiben und man, obwohl man nur Pate ist, für alle Kosten das Tier betreffend aufkommen muss. Das ist im Übrigen sittenwidrig. Solche Verträge sollte man nicht abschließen.

Wir wissen von Fällen in denen diese pseudo- Tierschützer die Tiere als Ware bezeichnet haben, in denen die Transportverordnung nicht eingehalten wird, die Tiere über 30 Stunden nichts zu trinken bekommen, nicht fressen dürfen, nicht Gassi gehen können. Wir durften erleben, dass unsere Hinweise an Behörden nicht dazu führten diese Transporte zu unterbinden.

Da man durch Warnungen im Innland, durch Hinweise an Behörden und Regierung, keine Wende bewirken konnte, denken wir, dass es nur über die Behörden im Ausland geht, für ein
Umdenken zu sorgen, die Massen der in unser Land kommenden Tiere zu verringern.

Im Ausland, Italien und Griechenland haben die Behörden ein Interesse an den Meldungen, die bei uns ungehört blieben, gezeigt. Dafür sind wir dankbar.

In Griechenland sind die Behörden scheinbar wach geworden.

In Deutschland macht  ein aus dem griechischen übersetzter Text die Runde:

In folgendem Rundschreiben

Schockierende Anklage
"Wir exportieren Streuner, die dann zu Versuchskaninchen werden"
Hochbrisantes Schreiben des stellvertretenden Landwirtschaftministers.
Seite 20-21

fanden sich folgende Sätze:

Zitat Anfang

[Weiters wird offenbar, dass es Fälle gibt, wo Hunde ihren Besitzern aus dem Garten gestohlen wurden und ins Ausland, deklariert als Streuner, gebracht werden.

Der zuständige Abteilungsleiter des tierärztlichen Hygieneinspektorats, Herr M.Photinopoulos, ist jedoch anderer Ansicht." Was ich bisher gelesen bzw. an Informationen erhalten habe, wurden in den letzten zwei Jahren 200.000 herrenlose Tiere ins Ausland transportiert. Ja, er behauptet, dass seiner Meinung nach hinter der illegalen Verschiebung der Tiere, gewissenlose Geschäftemacher stecken, die für die Vergabe von Hunden, hohe Summen kassieren.]

Zitat Ende

Die Zahl, dass innerhalb 2 Jahren 200 000 Hunde aus Griechenland ausgeführt wurden findet man auch auf folgender Internetseite bestätigt.

http://tausendreporter.stern.de/story.php?title=Noch-immer-102-deutsche-Hunde-in-italienischer-Haft!

Und das sind nur die Zahlen von einem Importland.

Auch in Deutschland ist es mittlerweile gang und gäbe, dass Tiere von Privatpersonen gestohlen werden.

Fortsetzung folgt

Gabriele Hilbig

Mitglied im IZT

Erste Vorsitzende Tierschutzverein Samtpfote

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 14. Mai 2010 um 18:06 Uhr  

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